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Neuer Ansprechpartner für Morbus Osler in Berlin? Wichtiger Gesprächstermin am 16. September

Die medizinische Versorgung von Morbus-Osler-Betroffenen in Berlin ist in Bewegung – und wir haben die Chance, sie aktiv mitzugestalten.

Die Regionalgruppe Berlin-Brandenburg lädt herzlich zur Informationsveranstaltung Morbus Osler – mehr als nur Nasenbluten" ein:

Mittwoch, 16. September 2026, 17:00 bis 18:30 Uhr
Helios Klinikum Berlin-Buch, Kleine Kapelle  
Anmeldung erforderlich – Details im Flyer

Warum dieser Termin so wichtig ist

Prof. Dr. med. habil. Katharina Stölzel, die vielen von uns aus ihrer langjährigen Tätigkeit an der Charité bekannt ist, hat uns von sich aus zu diesem Termin eingeladen. Sie ist inzwischen als Leitende Oberärztin der HNO-Klinik am Helios Klinikum Berlin-Buch tätig und möchte dort erneut eine interdisziplinäre Zusammenarbeit für HHT-Betroffene aufbauen – so, wie sie es früher an der Charité mit großem Engagement vorangetrieben hat.

Das ist eine echte Chance: Hier entsteht ein neuer, gut vernetzter Anlaufpunkt für Morbus-Osler-Patientinnen und -Patienten in Berlin, mit eigener Osler-Sprechstunde und interdisziplinärem Team.

Das erwartet Sie am Veranstaltungsabend

Das Helios Klinikum Berlin-Buch hat ein kompaktes Programm zusammengestellt:

  1. Begrüßung – Prof. Dr. med. habil. Marc Bloching, Chefarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
  2. Das Osler-Team stellt sich vor – wer Sie in der Sprechstunde betreut und an wen Sie sich mit Fragen wenden können
  3. Wie funktioniert die Versorgung? – von der Kontaktaufnahme bis zur interdisziplinären Behandlung, mit Dr. med. Susanne Wendt
  4. Vortrag „Morbus Osler im Alltag – erkennen, behandeln, gemeinsam betreuen" – Prof. Dr. med. habil. Katharina Stölzel
  5. Zeit für Ihre Fragen – im Anschluss stehen das gesamte Team sowie Dr. med. Helen Schlachta und Dr. med. Gustav Büscher für ein persönliches Gespräch zur Verfügung

Die Versorgungslage spitzt sich zu

Dieser Termin kommt zur richtigen Zeit, denn die Situation für HHT-Betroffene in Berlin ist derzeit angespannt:

  • Evangelische Elisabeth Klinik: Nach Berichten von Patientinnen und Patienten werden dort ab sofort keine ambulanten Behandlungen für Morbus-Osler-Erkrankte mehr angeboten. Hintergrund ist eine Neuaufstellung der Geschäftsführung mehrerer Krankenhäuser durch die Johannesstift Diakonie zum Sommer 2026.
  • Charité: Auch hier wird es enger – OP-Termine sind derzeit kaum kurzfristig zu bekommen. Ob die zusätzlichen Patientinnen und Patienten dort aufgefangen werden können, ist offen.
  • Bundesweiter Trend: Von Neupatientinnen und -patienten in Morbus-Osler-Kliniken hören wir vermehrt von langen Wartezeiten oder gar Aufnahmestopps.

Sparzwänge im Gesundheitswesen treffen seltene Erkrankungen wie HHT besonders hart – umso wichtiger ist es, dass wir uns als Selbsthilfegruppe aktiv um die künftige medizinische Versorgung kümmern.

Jetzt anmelden

Für die Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Bitte melden Sie sich über den Anmeldelink des Helios Klinikums Berlin-Buch an (Link siehe Flyer bzw. Klinik-Website) oder wenden Sie sich an das Chefarztsekretariat der HNO-Klinik:

Tel: (030) 9401-54100 E-Mail: bln.hno@helios-gesundheit.de

Deshalb zählt Ihre Teilnahme

Je mehr Betroffene und Interessierte am 16. September dabei sind, desto deutlicher zeigen wir, wie wichtig eine verlässliche, interdisziplinäre Anlaufstelle für Morbus Osler in Berlin ist. Bringen Sie gerne auch Angehörige oder andere Betroffene mit, die von diesem Termin profitieren könnten.

Merken Sie sich den Termin vor und melden Sie sich rechtzeitig an – wir freuen uns auf einen persönlichen Austausch mit Ihnen und dem Osler-Team des Helios Klinikums Berlin-Buch!

Regionalgruppe Berlin-Brandenburg

Mi.. 16.09 bis Mi.. 16.09.2026

Kontakt

Morbus Osler Selbsthilfe e.V
Scherenbergstr. 6
10439 Berlin

Telefon 0800 - 723 60 44 (für Anrufe aus dem deutschen Netz kostenlos)
und 
0163 729 3774 immer montags von 08:00 bis 13:00 Uhr

Email ed.relso-subrom@ofni

Spenden für die Selbsthilfe

Spendenkonto der Morbus Osler Selbsthilfe e.V.
IBAN DE16 3106 0517 7600 9370 19
BIC    GENO DE D1 MRB

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